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Debarking Heads

Forscher testen entrindende Harvesterfällköpfe unter hiesigen Waldbedingungen

Kurzbeschreibung

Forscher testen entrindende Harvesterfällköpfe unter hiesigen Waldbedingungen

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) e.V. wollen kombinierte Fäll- und Entrindungsköpfe, die für die Plantagenwirtschaft mit Eucalyptus entwickelt wurden, unter mitteleuropäischen Waldverhältnissen testen und gegebenenfalls modifizieren. Würde direkt am Ernteort im Wald entrindet werden, hätte dies große Vorteile.

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), gefördert.

  • Projektziel

    Verfahrensempfehlungen für die einzelnen Schritte der Logistikkette für alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette Holz zu geben, die auf den zuvor erfolgten ökonomischen und ökologischen Analysen, sowie deren Bewertung basieren. Den Absatz von im Wald entrindetem Rundholz zu stärken und eine Strategie für die Bekämpfung des Borkenkäfers in diese Prozesse einzugliedern, damit Debarking Heads in Deutschland zukünftig langfristig Einsatz finden.

  • Forschungsgegenstand

    Aufgrund der zahlreichen Nachfragen aus dem Bereich Waldschutz, die im Laufe von Debarking Heads I an das Projektkonsortium herangetragen wurden, soll dieses Thema, das in Debarking Heads I nachrangig war, ebenfalls untersucht werden. Hierzu werden Logistik und Entrindungsstudien durchgeführt, um das Entrindungsverfahren bei Käferholz mit den untersuchten entrindenden Harvesterfällköpfen für die Praxis explizit empfehlen zu können.

  • Methodik

    Im Projekt werden in konkreten Fallstudien die Logistikketten für vom Harvester entrindetes Rundholz konzipiert und bewertet. Ausgangspunkt dieser Analysen sind die abnehmenden Holzindustrien. Ökoeffizienzbetrachtungen werden Aspekte umfassen wie: die geringeren Transportgewichte der Stammabschnitte beim Rundholztransport, die Relevanz der den Sägewerken fehlenden Rindensortimente, die verminderten Feinstaubemissionen bei der energetischen Nutzung, die reduzierten Aschegehalte von Scheitholz und Hackschnitzel ohne Rinde.

  • Erkenntnisgewinn

    Mit Abschluss des Projektes soll jeder Beteiligte in der Wertschöpfungskette Holz somit die Entrindung als möglichen Prozessschritt für sich bewerten können, um auf eine Entscheidungsgrundlage für den Einsatz der Debarking Heads zurückgreifen zu können.

Zusätzliche Informationen

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Projektsteckbrief

Debarking Heads

Projektlaufzeit:

01/2018 bis 07/2020

Projektpartner:

 

 

Projektförderung:

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), gefördert (Förderkennzeichen 22013213 und 22012214).

 

Andrea Hauck

  • 06078/785-63
  • andrea.hauck@kwf-online.de
  • Spremberger Straße 1
    64823 Groß-Umstadt

Projektfortschritt

Umsetzung DH I
100%
Umsetzung DH II
35%