Forstpolitischer Startschuss für Planungen zur 19. KWF-Tagung 2028
in Rheinland-Pfalz
DFWR und KWF setzen gemeinsam mit Spitzenkandidaten Eder und Schnieder frühes politisches Signal
Mit einem gemeinsamen Termin in Herxheim haben der Deutscher Forstwirtschaftsrat (DFWR) und das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) offiziell die Planungen zur 19. KWF-Tagung gestartet. Zusammen mit den Spitzenkandidaten Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen) und Gordon Schnieder (CDU) wurde mit einer symbolischen Baumpflanzung ein frühes politisches Signal für die Bedeutung von Wald, Forstwirtschaft und Innovation gesetzt.
Vertreter von DFWR und KWF betonten die zentrale Rolle praxisnaher Erkenntnisse, politischer Rahmenbedingungen sowie der Vernetzung von Forschung und Praxis, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen. Die KWF-Tagung gilt als weltweit größte Messe für Waldarbeit und Forsttechnik und bietet eine wichtige Plattform für Austausch, Innovation und Best-Practice.
Die 19. KWF-Tagung findet vom 28. Juni bis 1. Juli 2028 am Nürburgring statt und bringt Fachleute aus dem In- und Ausland zusammen.
Gemeinsame Pressemitteilung
Forstpolitischer Startschuss für Planungen zur 19. KWF-Tagung in Rheinland-Pfalz
DFWR und KWF setzen gemeinsam mit Spitzenkandidaten Eder und Schnieder frühes politisches Signal
Herxheim, 19.02.2026 – Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) haben heute gemeinsam mit den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen) und Gordon Schnieder (CDU), in Herxheim den offiziellen Auftakt für die Vorbereitungen der 19. KWF-Tagung gesetzt.
Mit einer symbolischen Baumpflanzung setzten Christian Haase, Präsident des DFWR, und Martin Strittmatter, Vorstandsvorsitzender des KWF, gemeinsam mit den Spitzenkandidaten sowie dem Herxheimer Ortsbürgermeister Sven Koch ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung des Waldes und der Forstbranche in Rheinland-Pfalz. Die frühzeitige Präsenz der landespolitischen Führungspersönlichkeiten unterstreicht die hohe forstpolitische Relevanz der KWF-Tagung.
Christian Haase betonte: „Realistische Forstpolitik fußt auf praktischen Erkenntnissen. Institutionen wie dem KWF kommen hierbei eine Schlüsselfunktion zu. Die Forstwirtschaft ist eine bodenständige Branche, die von der Praxis lebt. Darum muss eine zukunftsorientierte Forstpolitik sich an Impulsen aus der Praxis orientieren. Das KWF trägt dazu bei, dass diese praktischen Impulse ein evidenzbasiertes Fundament erhalten. Ich freue mich daher auf die
19. KWF-Tagung in Rheinland-Pfalz, denn sie liefert mit ihrem umfangreichen Programm eine Vielzahl von Impulsen für unsere forstpolitischen Handlungsfelder.“
Martin Strittmatter ergänzte: „Der Klimawandel stellt uns als Gesellschaft und als Forstbranche vor gewaltige Herausforderungen, die nur mit entschlossenem Handeln zu bewältigen sind. Dazu braucht es die notwendigen politischen Rahmenbedingungen und einem gewaltigen Innovationsschub, der im Forstbereich nur durch eine intensive Vernetzung von Forschung und Praxis und zu bewältigen ist. Die KWF -Tagung bietet als weltgrößte Messe für Waldarbeit und Forsttechnik eine ideale Plattform für den Austausch neuer Entwicklungen und bewährter Best-Practice Ansätze rund um den Wald und die Waldbewirtschaftung. Ich freue mich daher sehr, dass das Land Rheinland-Pfalz diesen Weg unterstützt und Gastgeber für diese bedeutende Tagung im Jahr 2028 sein wird.“
Im Anschluss tauschten sich die Gäste über die weiteren Planungsschritte und zentrale Zukunftsfragen der Branche aus.
Die 19. KWF-Tagung – die weltweit größte Messe für Waldarbeit und Forsttechnik – findet vom 28. Juni bis 1. Juli 2028 am Nürburgring statt.
Sie wird turnusgemäß alle vier Jahre ausgerichtet und bringt Fachleute aus dem In- und Ausland zusammen.
Weitere Informationen zur 19. KWF-Tagung finden Sie hier:
https://kwf-tagung.net
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. (DFWR) ist die Stimme für rund zwei Millionen private und öffentliche Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die die Fläche von etwa 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland nachhaltig pflegen und bewirtschaften. Die Mitgliedsorganisationen des DFWR vertreten den Privat-, Staats- und Körperschaftswald, die Forstwissenschaft, die mit der Forstwirtschaft verbundenen berufsständischen Verbände und weitere mit der Erhaltung und Förderung des Waldes und der Forstwirtschaft befasste Organisationen.
Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) ist das Kompetenzzentrum für Forsttechnik und Arbeitsverfahren in Deutschland. Das KWF ist eine von Bund und den Flächenländern kofinanzierte Institution, die für alle Bundesländer und Waldbesitzarten zuständig ist. Einschließlich seiner Vorgängerinstitutionen verfügt das KWF über eine mehr als
100-jährige Erfahrung in praxisnaher Beratung und angewandter Forschungstätigkeit. Der Arbeitsschwerpunkt besteht in der Beurteilung von Forsttechnik und Arbeitsverfahren nach den Gesichtspunkten Arbeitssicherheit, Ergonomie, Ökologie und Ökonomie, um das Optimum für den im Waldarbeitenden Menschen sowie zur Erhaltung und Fortentwicklung unserer Wälder zu erreichen. Darüber hinaus ist das KWF die Prüfinstitution für Forsttechnik in Deutschland. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bildet die Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung der Daten mittels einer fachlich qualifizierten und zielgruppenorientierten Kommunikation.
