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Die Fachausschüsse des KWF

Wir betreuen 10 forstliche Fachausschüsse, die sich aus jeweils 10-50 ehrenamtlich tätigen Fachleuten aus dem gesamten Bundesgebiet zusammensetzen. Dadurch bündelt das KWF durch ein einzigartiges interdisziplinäres Expertennetzwerk Fachinformationen für die Forstwirtschaft.

  • Arbeitsschutzausrüstung (PASA)Fachliche Spezialisten und Praktiker analysieren und bewerten aktuelle Schutzausrüstungen und Sicherheitsbekleidungen. Hauptaufgabe ist die methodische und inhaltliche Entwicklung von Anforderungskatalogen für forstliche Ausrüstungen, die für die gefahrvolle und anstrengende Arbeit im Wald geeignet sind. Gemeinsam mit dem KWF untersucht der Ausschuss auf Basis von Labormessungen, Umfrageergebnissen und Studien im Praxiseinsatz die Eignung von Produkten, die beim Bund und in den Ländern zur Anwendung kommen sollen.
  • Forstliche Bildungszentren (FBZ)Wir sind der Zusammenschluss der forstlichen Bildungszentren Deutschlands, Österreichs und Italiens (Autonome Provinz Bozen). Mitglieder sind die Leiter der forstlichen Bildungsstätten. Die Arbeit des Auschusses wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der forstlichen Bildungsstätten unterstützt. Ein Hauptziel ist die inhaltliche und methodische Weiterentwicklung der waldbezogenen Umweltbildung (Waldpädagogik im weiteren Sinne) und Sicherung der Vorreiterrolle der forstlichen Bildungszentren in diesem Metier.
  • Forstliches Informationsmanagement (FIM)
    Laufender Informationsaustausch durch Vorhabenanzeigen sowie im Rahmen der Jahrestagungen über aktuelle DV-Entwicklungen und DV-Vorhaben der Landesforstverwaltungen sowie der übrigen im Ausschuss vertretenen Verwaltungen und Betriebe. Fallweise Bildung von Arbeitsgruppen und Erarbeitung von Empfehlungen für aktuelle, ausgewählte Themen aus dem Arbeitsbereich Information und Kommunikation. Darstellung der organisatorischen und technischen Einsatzmöglichkeiten von Informationstechnologie im Forstbetrieb, in den Verwaltungen und in der Öffentlichkeit, Darstellung aktueller technischer Lösungen.
  • Forstmaschinen (PAFM)
    Fachliche Spezialisten und Praktiker analysieren und bewerten aktuelle Forstmaschinen und deren Zubehör. Hauptaufgabe ist die methodische und inhaltliche Entwicklung von Anforderungskatalogen für Forstmaschinen, die für die Arbeit im sensiblen Ökosystem Wald geeignet sind. Gemeinsam mit dem KWF untersucht der Ausschuss auf Basis von Arbeitsstudien, Umfrageergebnissen und eigenen Messungen die Eignung von Forstmaschinen, die beim Bund und in den Ländern zur Anwendung kommen sollen.
  • Forsttechnischer Prüfausschuss (FPA)
    Älter als das KWF wurde der FPA gegründet, um die hohen Unfallzahlen im Umfeld der Waldarbeit durch eine qualifizierte Begutachtung von Forsttechnik und forstlicher Arbeitsmittel zu senken. Durch die Beurteilung des Gebrauchswertes wurden der forstlichen Praxis u.a. wichtige Informationen über die Arbeitssicherheit, Ergonomie, Umweltverträglichkeit und Dauerhaftigkeit der untersuchten Objekte gegeben. Besonders gebrauchswerte Objekte wurden zudem mit dem Urteil „FPA-anerkannt“ und einem entsprechenden Qualitätszeichen ausgezeichnet. Heute ist der FPA in das KWF eingegliedert, ist aber auf Basis der aktuellen Satzung und Prüfordnung nach wie vor hinsichtlich der Auszeichnung von Objekten eigenständig. Der FPA bedient sich der Untersuchungsergebnisse, die das KWF im Rahmen seines Langzeitmonitorings von Forsttechnik erarbeitet.
  • Geräte und Werkzeuge (PAGW)
    Fachliche Spezialisten und Praktiker analysieren und bewerten aktuelle Geräte und Werkzeuge. Hauptaufgabe ist die methodische und inhaltliche Entwicklung von Anforderungskatalogen für forstliche Geräte und Werkzeuge, die für die gefahrvolle und anstrengende Arbeit im sensiblen Ökosystem Wald geeignet sind. Gemeinsam mit dem KWF untersucht der Ausschuss auf Basis von Labormessungen, Umfrageergebnissen und Studien im Praxiseinsatz die Eignung von Produkten, die beim Bund und in den Ländern zur Anwendung kommen sollen.
  • Mensch und Arbeit (MuA)
    Hauptaufgaben dieses Ausschusses sind die menschengerechte Gestaltung der Arbeit (Vermeidung von Arbeitsverdichtung, Stress, Einseitigkeit, …) im Wald, Gesundheitsförderung /-prävention, Entwickeln und Kommunizieren des „Standes der Technik“, Neu- und Weiterentwicklung von Arbeitsverfahren.
  • Netzwerk Holzenergie Forst (NHF)
    Vorrangiges Ziel des Netzwerkes ist es, die Partner aus dem Bereich der der Bereitstellung des nachwachsenden Rohstoffes Holz mit aktuellen, gut aufbereiteten Informationen rund um das Thema Bioenergie aus Holz zu versorgen. Es soll außerdem ein intensiverer Austausch über fachliche/praktische Fragen sichergestellt werden. Das betrifft u. a. die Themen der technischen Entwicklungen, Verfahren, Mobilisierungsalternativen sowie Nachhaltigkeits- und Umweltschutzthemen im Bereich der Bioenergie aus Holz.
    Mitglieder im Netzwerk Holzenergie Forst sind Vetreter aller Waldbesitzarten sowie aller Bundesländer. Zu den jeweils aktuellen Themen werden außerdem gezielt weitere Referenten und Gäste eingeladen. Darüber hinaus veranstaltet das NHF in unregelmäßigen Abständen Foren bzw. Podiumsdiskussionen zu besonders wichtigen Fragestellungen um die Themen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
  • Waldbau und Forsttechnik (WuF)
    Dieser Ausschuss bildet im KWF eine Brücke im Spannungsfeld von Waldbau und Forsttechnik. Hauptaufgabe ist, Lösungen bzw. Lösungsansätze für den Praktiker zu erarbeiten, der sich im Spannungsfeld zwischen der Verpflichtung zur schonenden, nachhaltigen Waldbewirtschaftung auf der einen und den wirtschaftlichen Anforderungen, technischen Möglichkeiten und Kundenwünschen auf der anderen Seite bewegt. Eine Stärke des Ausschusses liegt in der engen Verzahnung von forstlicher Praxis und Wissenschaft. Dies erlaubt eine fundierte praxisnahe waldbauliche Bewertung von Forsttechnik. Die Stärke des Ausschusses im KWF ist die Möglichkeit, Praxiserfahrungen aus den Ländern, Forstverwaltungen, Unternehmen und Hochschulen in diesem Gebiet zusammenzuführen. Er kann unabhängig Zielkonflikte analysieren, strukturieren und Lösungen anbieten.
  • Walderschließung (AAW)
    Basis für eine ressourceneffiziente Waldbewirtschaftung ist eine tragfähige Gesamtkonzeption der Walderschließung. Dieses bedingt das fachgerechte Ausgestalten und Erhalten eines forstlichen Erschließungssystems, das den vielfältigen Anforderungen Rechnung trägt. Arbeitsschwerpunkte des AAW liegen im fachlichen Austausch seiner Mitglieder sowie in der Erarbeitung und Beschreibung von Verfahrens- und Qualitätsstandards für die Walderschließung. Arbeitsschwerpunkte legen die Mitglieder in einem Arbeitsplan fest.